Schmeckt wie...? (Geschmacksspiel)
Der Spielleiter bereitet für jedes Kind einen kleinen Teller mit
verschiedenen Proben vor, zum Beispiel mit Quark, Ketchup, Marmelade,
Honig, Käse, Brot oder mit verschiedenen Obst- und Gemüsestücken. Einem Kind werden die Augen verbunden. Die anderen Kinder reichen
ihm von allem einen Teelöffel voll oder ein Stück zum Probieren. Für jede richtige Antwort erhält es einen Punkt. Uns haben sie früher Seife zum Probieren gegeben, das war richtig gemein!
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Riecht wie...? (Geruchsspiel)
Ganz schön schwierig ist es, Dinge zu riechen. Sammelt für dieses Spiel schwarze Filmdöschen oder umklebt kleine,
verschließbare Gläser, damit man nicht gleich sehen kann was drin
steckt. Dem ersten Mitspieler werden die Augen verbunden, und er darf an den
Proben schnuppern. Das können zum Beispiel sein: Orangenschalen,
Tannennadeln, Pfefferminze, Holz, Obststücke, Blumen, ein angebranntes
Streichholz oder ... "Ja, so duftet es an Weihnachten! Das ist Zimt." Für jede richtige Antwort gibt es einen Punkt.
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Teekesselchen
Zwei Kinder gehen vor die Tür und überlegen sich ein 'Teekesselchen'
(das sind Wörter mit doppelter Bedeutung wie zum Beispiel: Birne,
Schloss, Löffel, Brille, Hahn, Jaguar, Blatt, Ton oder - etwas
schwieriger - Löwenzahn, Hahnenfuß oder Hühnerauge). Die beiden kommen ins Zimmer zurück und beschreiben ihr
'Teekesselchen': So sagt zum Beispiel der eine: "Auf meinem
Teekesselchen kann man sitzen." oder der andere: "Mein Teekesselchen
hat mit Geld zu tun." "Wisst Ihr schon das Wort?" Das Spiel geht so lange bis jemand den Begriff errät. Der darf sich dann einen Partner für die nächste Runde suchen.
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Schatz im Mehlberg
Dazu benötigt Ihr ein Tablett oder einen großen, flachen Teller,
Mehl, ein Messer und einen Ring. Anstelle des Rings könnt Ihr auch
ein Cent-Stück oder ein Streichholz verwenden. Schüttet einen Mehlberg auf das Tablett und drückt ihn von
allen Seiten ein bisschen fest. Steckt den Ring vorsichtig hoch oben auf
die Mehlbergspitze. Und schon kann die erste Spielrunde losgehen. Der Reihe nach darf nun jedes Kind mit dem Messer ein Stück vom
Mehlberg abschneiden und beiseite schieben, ohne dass der Mehlberg zusammenbricht
und der Schatz herabfällt. Die Ersten können natürlich
erst einmal große Stücke abschneiden, aber Vorsicht, schon
bald sind sie wieder an der Reihe. Oh, jetzt wird's aber brenzlig! Puuh,
Glück gehabt - Du bist dran! Der Spieler, bei dem der Ring kippt oder herabfällt, muss den Schatz
wieder bergen. Dazu legt er die Hände auf den Rücken und fischt
den Ring mit dem Mund aus dem Mehl. Oh weh, jetzt nur nicht lachen! Der Spieler scheidet aus, das Spiel beginnt von neuem und wird immer
spannender, denn man kommt immer öfter an die Reihe.
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Wippel-Tippel
ist am lustigsten in einer großen Kinderrunde. Also, setzt Euch
alle im Kreis auf. Ein Kind, vielleicht das Geburtstagskind oder das kleinste Kind, wird
zum "Ober-Wippel" ernannt. Von Ober-Wippel aus zählt ihr
nun alle Kinder im Uhrzeigersinn durch bis ihr wieder beim Ober-Wippel
angekommen seid. Jetzt hat jeder Wippel einen Namen: von "Wippel
1" bis "Wippel ..." und es kann losgehen. Der Ober-Wippel fängt an und sagt: "Ich bin der Ober-Wippel
und habe noch keinen Tippel und frage den 4. Wippel, wie viel Tippel hast
du?" Der 4. Wippel antwortet sofort: "Ich bin der 4. Wippel und habe noch
keinen Tippel und frage den ... Wippel, wie viel Tippel hast du?" Nun ist der ... Wippel dran! Ja, da heißt es aufgepasst! Denn wer sich verspricht oder gar nicht
antwortet, bekommt natürlich einen Tippel in Form eines schwarzen
Rußpunktes. Lasst Euch dafür von einem Erwachsenen einen Korken
anbrennen. Damit könnt Ihr wunderschöne Tippel-Punkte ins Gesicht
zaubern, natürlich erst, wenn er nach dem Anbrennen wieder abgekühlt
ist! Beim Weiterspielen heißt es dann: "Ich bin der ... Wippel
und habe 1 Tippel und frage den ...?"
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Fingerhut-Spiel
Hat Eure Mama noch einen Fingerhut im Nähkästchen? Na, dann
kann es ja gleich losgehen. Wer geht als Erster hinaus? Du? Dann schnell
vor die Tür, aber nicht spitzen! Nun "verstecken" die Mitspieler
den Fingerhut im Zimmer, und zwar so, dass man ihn immer noch sehen kann.
Ist ja einfach, denkt Ihr? Von wegen, probiert's mal aus. Es ist ganz
schön schwer den kleinen Fingerhut im großen Zimmer zu finden.
Also wohin damit? Vielleicht ins Bücherregal oder zu den Blumen ...
Jetzt kannst Du reinkommen und suchen. Na, dann viel Glück!
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Fundbüro
Ein Spieler geht vor die Tür. Von den anderen Mitspielern darf nun
jedes Kind einen ganz persönlichen Gegenstand auf den Tisch legen
z.B. Haarspangen, Schmuck, Strümpfe, T-Shirt, Brillen, Zahnspangen
... Alle fertig? Dann kann der erste "Finder" wieder hereinkommen.
Er muss nun versuchen, möglichst viele Gegenstände an die richtigen
Besitzer zurückzugeben. Gewonnen hat, wer die meisten Punkte sammeln
konnte.
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Lieder raten
Bestimmt kennt Ihr eine Menge Kinderlieder von "Hänschen klein,
ging allein" bis zur "Kuh, die wollt' ins Kino gehn"! Das
ist prima, denn nun geht's auf zum lustigen Liederraten. Das Geburtstagskind
fängt an und darf den anderen Kindern die Melodie eines Kinderliedes
vorsummen. "Das kenn ich! Wie heißt das doch gleich?"
Das Kind, das zuerst den Titel des Liedes weiß oder den Text einer
Strophe mitsingen kann, hat gewonnen und darf nun vorsummen ...
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Apfelessen
Wasserscheu solltet Ihr bei diesem Spiel nicht sein! Füllt eine
ausreichend große Schüssel mit Wasser und legt einen Apfel
hinein. Oh, der kann ja schwimmen! Das Wasser sollte so hoch sein, dass
der Apfel auch beim Untertauchen den Boden nicht berührt. Der erste Spieler legt die Hände auf den Rücken und versucht
nun, mit dem Mund den Apfel zu fassen und ein Stück abzubeißen.
"Hahaha", Ihr anderen habt gut lachen! Aber gleich seid Ihr
dran ... Ein bisschen einfacher wird das Spiel, wenn die Spieler nicht den ganzen
Apfel, sondern nur einzelne Apfelstücke aus dem Wasser fischen müssen.
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