Kinderlied - Die oiden Rittersleut

Text:

Musik: Karl Valentin

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Liedtext

Die oiden Rittersleut

Auf ‘ner Ritterburg im Winter
Do war’s kalt, mei kalt, ihr Kinder
Wollt’s der Ritter a bisserl warm
Ließ er einfach einen -----

Ja, so warn s’, ja, so warn s’
Ja, so warn s’, die oiden Rittersleut
Ja, so warn s’, ja, so warn s’
Die oiden Rittersleut

Die Ritter von der Tafelrunde
Waren verliebt in Rosamunde
Doch des Roserl wia’s des gibt
War nur in ihr Pferd verliebt

Beim Essen war der letzte Schrei
Aus dem Blechnapf Haferbrei
Manchmal kam ein Pferdl an
Und fraß dem Ritter alles zam

Und der Ritter Heribert
Der hatte ein schweres Schwert
Er konnt' sein Schwert nicht tragen, nein
Drum ließ er’s lieber gleich daheim

Klein war der Ritter Giselher
Auf's Pferd nauf komma, des war schwer
Drum lief der Ritter Giselher
Meistens neberm Pferdl her

So ein armes Ritterkindl
Hatte damals Eisenwindel
Mei, des Bieseln, hot was kost'
Die Windeln warn im Nu verrost'

Einst bei einem Rittermahle
Überfraß sich Karl, der Kahle
Mei, hat der beim Fest gefressen
Da is er in der Rüstung festgesessen
Man sah den Ritter Kunibert
Nie ohne Leiter auf seim Pferd
Nur einmal hat er sie nicht mitgenommen
Da is er drei Tag nimmer runterkommen

Es klemmte einst mal das Scharnier
Von Ritter Kunos Helmvisier
Wollt er dann eine Jungfer küssen
Hat er den Hufschmied holen müssen

Damals gab’s auch Minnesänger
Die sangen nachts und dafür länger
Das hat so manche Maid betört
Manche ham’s a gar net gehört


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